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Rente: Simple Frage bewahrt vor teurem Fehler bei der Altersvorsorge

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Privat für die Rente vorsorgen ist wichtig. Doch manche Vorsorgeprodukte sind schwierig zu verstehen. Doch teure Fehler lassen sich vermeiden, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Beispielhaft dafür möchte ich euch von dem Besuch eines Versicherungsvertreter bei mir  vor einigen Tagen erzählen. Er pries mir ein Produkt seiner Gesellschaft an: die Basisrente. Der große Vorteil: Bei dieser Basisrente lassen sich die Beiträge von der Steuer absetzen. Das wären in meinem Fall knapp 30 Prozent gewesen. “Das schaffen Sie mit keinem ETF”, war der Vertreter überzeugt.

30 Prozent klang echt nach viel Geld. Und dazu sollte die Versicherung mir die Rente ein Leben lang zahlen. Also abschließen oder nicht? Ich hatte keine Ahnung, fühlte mich völlig überfordert. „Wenn Sie das nicht machen, verschenken Sie Geld!“, versuchte mich der Vertreter zu überzeugen.

Tipp 1: Vorrechnen lassen vom Vertreter

Da kam mir eine Idee: Ich fragte den Vertreter, ob er mir das einmal vorrechnen kann. Auf der einen Seite 125 Euro über 25 Jahre in den MSCI World, auf der anderen 125 Euro in diese Basisrente. Das Ergebnis: Mit dem ETF-Sparplan hätte ich nach den 25 Jahren rund 75.000 Euro gehabt. Unterstellt hatten wir dabei eine Durchschnittsrendite von fünf Prozent pro Jahr. Das war ja schnell zu rechnen.

Die Basisrente war schon komplexer. Doch nach einigem Hin und Her stand auch hier das Ergebnis: Nach 25 Jahren hätte ich mit ein bisschen Zinsen 28.000 Euro eingezahlt und eine Steuerersparnis von rund 13.000 Euro gehabt. Macht zusammen: rund 41.000 Euro Also deutlich schlechter. Klar ist die Summer garantiert und sicher und beides so nicht miteinander vergleichbar. Aber dafür auf potenziell über 30.000 Euro verzichten…?

Nichts verpassen

Für mehr Tipps rund ums Geld, folgt René will Rendite bei Facebook und Youtube.

Tipp 2: Nichts aufreden lassen, hartnäckig bleiben

Doch so leicht wollte sich der Vertreter nicht geschlagen geben. Denn man könnte ja die Steuerersparnis wiederum anlegen, argumentierte er. Also rechnete er einen Sparplan auf den MSCI World mit 42 Euro im Monat durch, also 34 Prozent von 125 Euro. Das bracht nochmal rund 26.000 Euro ein. Das Ergebnis war also noch immer schlechter. Und dabei hatten wir noch gar nicht berücksichtigt, dass die Basisrente sieben Prozent Verwaltungsgebühr im Jahr kosten sollte.

Aber die lebenslange Rente, führte der Vertreter an. Auch hier rechneten wir wieder durch. Ergebnis: Ich müsste über 90 Jahre alt werden, um davon zu profitieren. Bis dahin hätte ich einfach nur mein angespartes Geld als Rente gekriegt.

Tipp 3: Nicht nur auf die Highlights bei den Renten-Produkten schauen

Was habe ich daraus gelernt und was möchte ich euch auf den Weg geben? Schaut nicht nur auf die Highlights (30 Prozent Steuerersparnis! Lebenslage Rente!). Glaubt nicht den Behauptungen. Lasst euch ein Produkt vorrechnen und vor allem vergleicht es mit Alternativen. Betrachtet es nicht isoliert. Und habt keine Angst, es den Vertreter machen zu lassen. Das ist sein Job!

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