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Corona-Pandemie: 1271 neue Fälle in Deutschland, Frankreich meldet Corona-Rekord

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Das Coronavirus breitet sich in Europa wieder stark aus – teilweise stärker als beim ersten Mal. Am Freitag wurden in Deutschland über 1500 Neuinfektionen gemeldet, auch der R-Wert ist gestiegen. In Garmisch-Partenkirchen steigen die Infektionszahlen durch eine Superspreaderin sprunghaft an. Alle Entwicklungen im News-Ticker.

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Topmeldungen zur Corona-Pandemie: 3000 Teilnehmer statt 500: Polizei stoppt Corona-Demo in München (16.48 Uhr) +++ Panne bei Datenübertragung: Zahl der Corona-Fälle auf Mallorca deutlich höher als angenommen (13.18 Uhr)

Frankreich meldet traurigen Corona-Rekordwert

22.01 Uhr: Zuletzt meldete Frankreich knapp unter 10.000 Neuinfektionen pro Tag – nun wurde diese traurige Marke überschritten. Am Samstag verkündeten die französischen Behörden erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 10.000 Fälle. Die Zahl stieg innerhalb von 24 Stunden um 10.561 an.

Derzeit sind große Versammlungen verboten. In einigen Städten wie Paris sind Masken auf öffentlichen Plätzen und sogar auf den Straßen vorgeschrieben. Zuletzt hat die Auslastung der Intensivbetten in einigen Regionen wieder zugenommen – landesweit ist sie aber immer noch niedrig. Ärztinnen und Ärzten zufolge sind die Covid-19-Verläufe derzeit weniger schwerwiegend als im Frühjahr.

Angesichts steigender Corona-Zahlen hat Frankreichs Premier Jean Castex an das Verantwortungsbewusstsein seiner Landsleute appelliert. “Das Virus zirkuliert mehr und mehr in Frankreich“, warnte er am Freitagabend nach einer Sitzung des Verteidigungsrates. Die künftige Situation hänge “von Ihnen ab, von uns.” Viele Französinnen und Franzosen hatten die Verhängung strengerer Regeln erwartet – etwa regionale Ausgangsbeschränkungen oder Schließungen von Restaurants. Doch davon hielt die Regierung vorerst Abstand.

In einigen Regionen könnten aber dennoch strengere Maßnahmen bevorstehen: Castex forderte drei besonders schwer getroffene Regionen auf, bis Montag neue Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus vorzulegen. Das sind die Städte Marseille und Bordeaux sowie das Überseegebiet Guadeloupe. Die Lage dort sei “besorgniserregend”, so Castex.

TOP-NEWS: 1271 Neuinfektionen in Deutschland – Zahl der aktiven Corona-Fälle steigt deutlich

20.37 Uhr: In Deutschland ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen um 1271 Fälle auf insgesamt 258.945 gestiegen. Allerdings meldeten vier Bundesländer keine aktuellen Daten. Zwei weitere Menschen starben durch das Virus, insgesamt kamen in Deutschland 9.317 Menschen durch das Coronavirus ums Leben. Die Zahl der aktuellen Fälle in Deutschland stieg im Vergleich zum Vortag und liegt nun bei 18.228.

Der R-Wert stieg den dritten Tag in Folge und liegt mit 1,15 nun wieder über der kritischen Grenze von 1. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Die Zahl der aktiven Fälle stieg auf 18.228 – das sind 469 mehr als am Freitag.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 258.945, 9.317 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 45.063 (+167) / 1.867 Todesfälle (+0)
  • Bayern: 61.689 (+345) / 2.643 Todesfälle (+1)
  • Berlin: 12.253 (+38) / 226 (+0)
  • Brandenburg: 4.029 (+9) / 173 Todesfälle (+0)
  • Bremen: 2.120 (+8) / 58 Todesfälle (+0) (Keine neuen Angaben)
  • Hamburg: 6813 (+51) / 237 Todesfälle (+0)
  • Hessen: 16.714 (+111) / 537 Todesfälle (+0)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1054 (8) / 20 Todesfälle (+0) (Keine neuen Angaben)
  • Niedersachsen: 17.826 (+137) / 667 Todesfälle (+1)
  • Nordrhein-Westfalen: 61.819 (+315) / 1.828 Todesfälle (+0)
  • Rheinland-Pfalz: 9.707 (+73) / 246 Todesfälle (+0)
  • Saarland: 3.210 (+5) / 175 Todesfälle (+0)
  • Sachsen: 6.343 (+66) / 225 Todesfälle (+1) (Keine neuen Angaben)
  • Sachsen-Anhalt: 2.333 (+16) / 66 Todesfälle (+0) (Keine neuen Angaben)
  • Schleswig-Holstein: 4.218 (+11) / 161 Todesfälle (+0)
  • Thüringen: 3.765 (+20) / 188 Todesfälle (+0)

Gesamt (Stand 12.09.2020 20.54 Uhr): 258.945 (9317 Todesfälle)

Vortag (Stand 11.09.2020 20.30 Uhr): 257.674 (9315 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 231.400

Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 18.228 (+469)

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 1,15 (Vortag 1,00)

Erneut überschreiten drei bayerische Städte Grenze für Corona-Neuinfektionen

18.28 Uhr: Drei bayerische Städte haben den Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Betroffen seien die Stadtgebiete Rosenheim, Würzburg und Kaufbeuren, teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Samstag mit. Die meisten Neuinfektionen gab es im oberbayerischen Rosenheim: Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz lag hier am Samstagmorgen mit 63,17 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner über der von Bund und Ländern vereinbarten Schwelle. Im schwäbischen Kaufbeuren waren es 61,51 Neuinfektionen, im unterfränkischen Würzburg 60,99.

In Rosenheim und Würzburg gelten bereits verschärfte Beschränkungen. Die Stadt Kaufbeuren gab am Mittwoch bekannt, dass ein Ansteigen der 7-Tage-Inzidenz auf zu diesem Zeitpunkt noch 45,05 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in erster Linie auf einen Corona-Ausbruch in einem Alten- und Pflegeheim zurückzuführen sei. Allgemeine Beschränkungen sollte es am Mittwoch zunächst nicht geben.

Insgesamt sind laut dem LGL in Bayern bisher 61 689 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind im Freistaat bislang 2643 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Als genesen galten 54 210 Menschen.

Corona-Demo: Polizei kündigt Anzeigen gegen Maskenverweigerer an – Rangeleien am Rande

18.04 Uhr: Die Polizei will Verstöße gegen die Maskenpflicht auf der Münchner Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen zur Anzeige bringen. Viele der Teilnehmer weigerten sich, eine Maske zu tragen, teilte die Polizei auf Twitter mit. “Wir werden diese Personen ansprechen und je nach Sachlage werden sie wegen einer Ordnungswidrigkeit angezeigt.” Statt der angekündigten 5000 waren am Samstag doppelt so viele Teilnehmer zu der Kundgebung auf der Theresienwiese gekommen. Einige von ihnen zeigten der Polizei Attests, die belegen sollen, dass sie aus gesundheitlichen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen dürfen.

Am Rande der Kundgebung kommt es immer wieder zu Rudelbildungungen. Polizisten werden von mehreren Demonstranten übel beschimpft, berichtet FOCUS-Online-Reporter Leonard Wohlfahrt. Die Polizei bleibt gelassen und zieht sich geordnet zurück. Ordner des Veranstalters drängen die Demonstranten zurück und beruhigen die Situation.

Sprunghafter Anstieg in Österreich: Deutschland soll Reisewarnung für Wien prüfen

17.41 Uhr: Österreich meldete am Samstag einen erneuten Sprung bei den Corona-Neuinfektionen. 869 neue Fälle kamen binnen 24 Stunden hinzu, so viele wie seit Ende März nicht mehr. Noch vor einer Woche lagen die Zahlen meist bei 300 bis 400 neuen Fälle pro Tag. Besonders in Wien ist das Infektionsgeschehen hoch. Insgesamt gelten in Österreich über 5300 Menschen als erkrankt, mehr als 3000 davon entfallen auf die Hauptstadt. Die Schweiz setzte Wien daher auf die Risikoliste. Österreichische Medien melden nun übereinstimmend, dass auch Deutschland einen solchen Schritt prüfe. So überlege Deutschland, ob Wien oder gar ganz Österreich als Risikogebiet deklariert werden so, schreibt etwa die “Krone” unter Berufung auf Insider. Anfang der kommenden Woche solle die Entscheidung fallen.

Keine Masken, kein Abstand: Kundgebung auf Corona-Demo in München unterbrochen

17.00 Uhr: Zur Corona-Demonstration in München sind am Samstag doppelt so viele Teilnehmer gekommen wie von den Veranstaltern angekündigt. “Wir gehen derzeit von 10.000 Teilnehmern aus”, sagte eine Sprecherin der Münchner Polizei. Die Hauptkundgebung musste knapp eine Stunde nach Beginn unterbrochen werden, weil Abstandsregeln nicht eingehalten wurden und Teilnehmer keine Masken trugen. FOCUS-Online-Reporter Leonard Wohlfahrt berichtet, die Polizei rufe die Teilnehmer daher dazu auf, die gesamte Fläche zu nutzen. Die Organisatoren der Demo, die Initiative “Querdenken 089”, hatten 5000 Teilnehmer angemeldet.

3000 Teilnehmer statt 500: Polizei stoppt Corona-Demo in München

16.48 Uhr: An dem Corona-Demonstrationszug durch die Münchner Innenstadt haben nach Polizeiangaben am Samstag deutlich mehr Menschen teilgenommen als zugelassen waren. “Es waren in der Spitze 3000 Teilnehmer”, sagte ein Sprecher der Polizei – genehmigt waren 500. Weil die Zahl so deutlich überschritten worden sei und viele Teilnehmer keine Maske getragen hätten, hatte die Polizei den Zug gestoppt.

Kurz darauf brachen die Veranstalter der Initiative “Querdenken 089” den Zug ab und baten die Teilnehmer, sich zur Hauptkundgebung auf der Theresienwiese zu versammeln, die am Nachmittag begann. Alle verfügbaren Einsatzkräfte der Polizei wurden dorthin verlagert, wie ein Sprecher sagte. Zwischenfälle oder Festnahmen gab es zunächst nicht.

Auch die Kundgebung musste schließlich unterbrochen werden, wie FOCUS-Online-Reporter Leonard Wohlfahrt von vor Ort berichtete. Die Demonstranten halten die Mindestabstände nicht ein. Die Polizei ruft die Teilnehmer daher dazu auf, die gesamte Fläche zu nutzen.

Sorgen am Golf: Vereinigten Arabischen Emirate melden Rekordzahl an Corona-Neuinfektionen

16.34 Uhr:  Das Gesundheitsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate meldete laut der Agentur Reuters am Samstag eine neue Rekordzahl an Corona-Neuinfizierten. 1007 Menschen haben sich innerhalb der vergangenen 24 Stunden mit dem Virus angesteckt. Den bisherigen Höchststand erreicht das Land am 22. Mai mit 994 Infektionen.

78.849 Personen sind in dem Golfstaat inzwischen bestätigt infiziert – bei 399 Todesfällen in Zusammenhang mit Covid-19.

AstraZeneca nimmt Tests von Corona-Impfstoff in Großbritannien wieder auf

16.29 Uhr: Wenige Tage nach der Unterbrechung der klinischen Tests seines Corona-Impfstoffs hat der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca die Versuche wieder aufgenommen. Nachdem die zuständige Aufsichtsbehörde die Sicherheit bestätigt habe, seien die Tests des Impfstoffs AZD1222 am Menschen in Großbritannien wieder angelaufen, teilte das Unternehmen am Samstag mit.

Am Mittwoch hatte AstraZeneca mitgeteilt, dass es die klinischen Tests “freiwillig ausgesetzt” habe, nachdem ein Proband krank geworden sei. Woran der Patient erkrankte, wurde nicht mitgeteilt.

Ein unabhängiges Expertengremium prüfte den Fall daraufhin. Ebenso wie AstraZeneca erklärte auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass eine solche Unterbrechung einer Testreihe eine Routinemaßnahme sei. In seiner Erklärung vom Samstag versicherte der Pharmakonzern, dass er sich der “Sicherheit von Testteilnehmern und den höchsten Standards bei klinischen Tests verpflichtet” fühle.

Corona-Sorgen in Großbritannien: “Fangen an, Kontrolle über das Virus zu verlieren”

15.45 Uhr: Angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen in Großbritannien hat ein führender britischer Gesundheitsexperte Alarm geschlagen. “Man muss sagen, wir fangen an, die Kontrolle über das Virus zu verlieren”, sagte der Chef des staatlichen Forschungs- und Innovationsinstituts UKRI, Mark Walport, dem Sender BBC am Samstag. Am Freitag hatte es in Großbritannien mehr als 3500 bestätigte Neuinfektionen gegeben – so hoch lagen die Zahlen zuletzt Mitte Mai.

Entgegen der zuletzt von Premierminister Boris Johnson forcierten Kampagne, die Briten sollten in ihre Büros zurückkehren, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln, riet der ehemalige Regierungsberater Walport, wenn möglich weiter zuhause zu arbeiten. Da Schüler zurück in den Schulen und Studenten in den Universitäten seien, sei es umso wichtiger, in anderen Bereichen die Kontakte zu reduzieren.

Die britische Regierung hat in dieser Woche wieder strengere Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen: So dürfen sich in England ab Montag nur noch maximal sechs Leuten treffen. In regionalen Corona-Hotspots wie der Stadt Birmingham gelten noch strengere Regeln. Zudem kündigte die Regierung ein sehr ambitioniertes Testprogramm und die Einführung einer Corona-App Ende September an. Allerdings hatte es bei vorherigen Testläufen massive Probleme gegeben.

TOP-NEWS: Panne bei Datenübertragung: Zahl der Corona-Fälle auf Mallorca deutlich höher als angenommen

13.18 Uhr: Wegen einer fehlerhaften Übertragung von Corona-Daten der Balearen an das spanische Gesundheitsministerium in Madrid sind die Infektionszahlen einem Pressebericht zufolge tagelang zu niedrig ausgewiesen worden. So wurde die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner für die vergangenen sieben Tage aufgrund der Übertragungsfehler mit deutlich unter 50 angegeben, obwohl sie tatsächlich wesentlich höher lag, wie die “Mallorca Zeitung” am Samstag unter Berufung auf Eugenia Carandell, Direktorin im balearischen Gesundheitsministerium, berichtete. Nach den Daten der lokalen Gesundheitsbehörde ergebe sich eine Zahl von 120 bis 170 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Für ganz Spanien wird der Wert derzeit mit etwa 113 angegeben.

Die Grenze von 50 ist ein entscheidendes Kriterium für die Bundesregierung, eine Region oder ein Land als Risikogebiet einzustufen oder die Einschätzung auch wieder aufzuheben. Die Balearen mit der beliebten Urlauberinsel Mallorca sind seit Mitte August Risikogebiet und das Auswärtige Amt warnt vor Reisen dorthin wie auch in den Rest Spaniens.

Am Vortag war die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen in ganz Spanien auf einen neuen Rekordwert von 12.183 geklettert. Es sei der höchste Anstieg binnen eines Tages seit Beginn der Pandemie, schrieb die Zeitung “El País”. Das Gesundheitsministerium in Madrid teilte mit, es handele sich um 4708 positive Testergebnisse der vergangenen 24 Stunden sowie nachgemeldete Fälle.

Keine fixe Obergrenze: Gericht kippt Teilnehmer-Beschränkung für Münchner Corona-Demo

12.43 Uhr: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die von der Stadt München verhängte Teilnehmerbeschränkung für eine Corona-Demo am Samstag gekippt. “Die Beschränkung auf 1000 Teilnehmer wurde durch die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs aufgehoben”, teilte eine Sprecherin mit. Die Organisatoren der Demo, die Initiative “Querdenken 089”, hatten 5000 Teilnehmer angemeldet.

“Eine fixe Obergrenze gibt es nicht, entscheidend ist, dass die Hygienevorschriften eingehalten werden (können)”, teilte die Sprecherin des Gerichtshofes mit. Der zuständige Senat habe keine Probleme gesehen, wenn die angemeldete Teilnehmerzahl und die Maskenpflicht eingehalten werden.

Damit widersprach der Gerichtshof dem erstinstanzlichen Urteil des Verwaltungsgerichts München und den Vorgaben der Stadt. Auch ein bislang verbotener Aufzug mit bis zu 500 Teilnehmern durch die Stadt wurde nun erlaubt. Die geplante Haupt-Kundgebung auf dem Odeonsplatz wurde allerdings untersagt und auch vom Gerichtshof auf die Theresienwiese verlegt. Dort gibt es deutlich mehr Platz und damit auch mehr Möglichkeiten, Abstandsregeln einzuhalten.

Die Stadt hatte die unter dem Motto “Frieden, Freiheit und Gesundheit” angemeldete Kundgebung in ihrer geplanten Form zunächst untersagt. Stattdessen erlaubte sie die Demo unter strikten Auflagen auf der Theresienwiese – allerdings aus Infektionsschutzgründen nur mit 1000 Teilnehmern. Ein geplanter Demonstrationszug durch die Stadt wurde ebenfalls zunächst untersagt.

Gegen diese Auflage hatten die Veranstalter geklagt. Das Verwaltungsgericht München hatte dann die Entscheidungen der Stadt bestätigt (M 13 E 20.4261 und M 13 E 20.4258), der Gerichtshof revidierte sie nun.

Erneut deutlicher Anstieg bei Corona-Neuinfektionen in Österreich

12.37 Uhr: In Österreich hat es erneut einen drastischen Anstieg der Corona-Infektionen gegeben. Innerhalb von 24 Stunden seien 869 neue Fälle registriert worden, teilte die Regierung am Samstag laut einem Bericht der Nachrichtenagentur APA mit. Mehr als die Hälfte der Fälle – 444 – traten in der Hauptstadt Wien auf.

Die 444 neuen Fälle in Wien bedeuten einen neuen Rekordwert, insgesamt sind in der österreichischen Hauptstadt damit 10.655 Infektionen registriert worden. In ganz Österreich infizierten sich 32.696 Menschen mit dem Coronavirus, 754 starben.

Österreichs Regierung hatte angesichts der steigenden Infektionszahlen am Freitag eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen angekündigt: Unter anderem muss ab Montag in allen Geschäften, in öffentlichen Gebäuden und in Schulen außerhalb der Klassenräume ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Bisher galt in Österreich nur in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht.

TOP-NEWS: Mehr als 1500 Corona-Neuinfektionen – R-Wert steigt erneut

21.21 Uhr: In Deutschland haben sich bislang 257.674 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, wie aus den Daten der Landesgesundheits- und Sozialministerien hervorgeht. Am Donnerstag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 1534, das sind 174 weniger als am Vortag. Die meisten neue Fälle stammen erneut aus Bayern (+358) und Nordrhein-Westfalen (+304) – am wenigsten Neuinfizierte hatte Mecklenburg-Vorpommern zu verzeichnen. Schleswig-Holstein hatte am Freitag zunächst keine Neuinfektionen vermeldet (Stand: 21.15 Uhr).

Nach dem starken Anstieg am Vortag (+139) ist die Zahl der registrierten neuen Corona-Infektionen in Berlin am Freitag mit 126 weiter hoch. Damit wurden berlinweit 12.215 mit dem Sars-CoV-2-Virus Infizierte registriert, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit mitteilte.

Die Gesundheitsämter der Länder meldeten am Freitag insgesamt vier neue Todesfälle. Allerdings bleibt die Zahl der am Coronavirus gestorbenen Personen mit insgesamt 9315 unverändert. Grund hierfür ist, dass Thüringen die gemeldeten Zahlen von 192 auf 188 Todesfälle nach unten korrigiert hat.

Die Zahl der Genesenen liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 230.600. Somit sind derzeit 17.759 Menschen akut infiziert (aktive Fälle). Der R-Wert stieg laut Robert-Koch-Institut von 0,90 auf 1,0. Somit stecken 100 Infizierte im Schnitt 100 weitere Personen an.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 257.674, 9.315 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 44.896 (+286) / 1.867 Todesfälle (+0)
  • Bayern: 61.344 (+358) / 2.642 Todesfälle (+0)
  • Berlin: 12.215 (+126) / 226 (+0)
  • Brandenburg: 4.020 (+20) / 173 Todesfälle (+0)
  • Bremen: 2.120 (+8) / 58 Todesfälle (+0)
  • Hamburg: 6762 (+64) / 237 Todesfälle (+0)
  • Hessen: 16.603 (+103) / 537 Todesfälle (+0)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1054 (8) / 20 Todesfälle (+0)
  • Niedersachsen: 17.689 (+72) / 666 Todesfälle (+1)
  • Nordrhein-Westfalen: 61.504 (+304) / 1.828 Todesfälle (+1)
  • Rheinland-Pfalz: 9.634 (+64) / 246 Todesfälle (+1)
  • Saarland: 3.205 (+16) / 175 Todesfälle (+0)
  • Sachsen: 6.343 (+66) / 225 Todesfälle (+1)
  • Sachsen-Anhalt: 2.333 (+16) / 66 Todesfälle (+0)
  • Schleswig-Holstein: 4.207 (+10) / 161 Todesfälle (+0) (Zahlen vom 10.09.)
  • Thüringen: 3.745 (+23) / 188 Todesfälle (-4)

Gesamt (Stand 11.09.2020 20.30 Uhr): 257.674 (9315 Todesfälle)

Vortag (Stand 10.09.2020 20.30 Uhr): 256.140 (9315 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 230.600

Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 17.759 (+334)

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 1,0 (Vortag 0,90)

Derzeit befinden sich in Deutschland 220 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus in intensivmedizinischer Betreuung – das sind 13 weniger als am Donnerstag. Davon müssen 119 Personen beatmet werden (-10).

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