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Familienvater warnt dringend von Reisen nach Dänemark

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Den Urlaub 2020 hatten viele Deutsche schon abgeschrieben. Doch dank gelockerter Corona-Maßnahmen und geöffneter Grenzen ist nun tatsächlich die ein oder andere Reise ins europäische Ausland möglich. Die wiedergewonnene Reisefreiheit wollte auch eine Familie aus Berlin nutzen und nach Schweden reisen. In Dänemark erlebte sie ihr blaues Wunder.

Ein Familienvater wollte mit seiner Frau und dem knapp einjährigen Kleinkind Urlaub in Schweden machen. Die aus Berlin angereiste Familie kam jedoch nur bis Dänemark – dann war Schluss mit der Urlaubsstimmung.

Familie aus Berlin will in Schweden Urlaub machen – und wird in Dänemark gestoppt

Am 16. Juli wollte die junge Familie mit einem Fähren-Kombi-Ticket von Rostock nach Dänemark (Gedser) und anschließend von der Öresund Brücke Kopenhagen nach Malmö fahren. Schon in Gedser wurden die Reisenden jedoch aufgehalten – kontrollierende dänische Polizisten verweigerten der Familie die Einreise.

Familienvater Hans Weingartner schildert die Situation im Gespräch mit der MOPO: Die Polizisten hätten demnach behauptet, dass die Durchreise durch Dänemark nicht gestattet sei. Auf der dänischen Internetseite der Polizei wird jedoch das Gegenteil verkündet – der Transit sei demnach schon seit dem 7. Juli wieder erlaubt.

Dänische Polizei nimmt Familie die Pässe ab

Familie Weingartner wurde die Einreise nach Dänemark trotzdem verweigert. Ihnen wurden zwei österreichische Pässe und der brasilianische Pass mit gültiger EU-Aufenthaltskarte von Hans Weingartners Frau abgenommen.

Laut Aussage der Polizisten hätte die Familie eine Hotelbuchung in Dänemark von mindestens sechs Nächten vorweisen müssen, um einreisen zu dürfen – nach Schweden dürfe man nur, wenn man Familienangehörige besuchen möchte.

Dänemark: Berliner Familie wird mit bewaffneter Eskorte zur Fähre begleitet

Weingartner ist empört: Die Beamten vor Ort kannten offenbar die Änderungen der eigenen Corona-Regelungen nicht und weigerten sich außerdem, ihre Aussagen mit der Vorlage der Regeln zu beweisen.

Schließlich seien vier dänische Polizeibeamte in die Angelegenheit verwickelt gewesen, bis die junge Familie nach zweieinhalb Stunden Wartezeit im Auto von einer bewaffneten Eskorte zurück zur Fähre begleitet wurde.

Dänische Polizei zwingt Berliner zur Ausreise – und droht Haftstrafe an

Dort seien die reiselustigen Berliner unter Androhung einer Haftstrafe dazu gedrängt worden, ein Rückfahr-Ticket für 147 Euro zu kaufen und wieder auszureisen. Erst dann wurden der Familie die Reisepässe wieder ausgehändigt.

Weingartner ist enttäuscht von der Erfahrung in Dänemark: „Solange sich die dänische Polizei nicht an die eigenen Regeln hält, würde ich jedem davon abraten nach Dänemark zu reisen, vor allem nicht mit Kleinkindern im Auto“.

Besonders ärgerlich sei es, dass „die auf der Webseite der dänischen Polizei aufgestellten Regeln nicht eingehalten werden“. Der niedergeschlagene Familienvater bezeichnet das Verhalten der Beamten als unsolidarisch und egoistisch.

Dieser Artikel wurde verfasst von Svea Eßer

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